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Die Beauftragung eines Sachverständigen hat auch immer mit Vertrauen zu tun: in die Person des Sachverständigen und in das Ergebnis – das Gutachten. Deswegen stelle ich Ihnen hier in der gebotenen Kürze den Ablauf von der ersten Anfrage durch Sie zum Verkehrswertgutachten in Ihrem Briefkasten vor. In der Regel erfolgt der Ablauf der Verkehrswertermittlung in fünf Schritten:

Ablauf

Nach der ersten Kontaktaufnahme kläre ich mit Ihnen, welchem Zweck das Gutachten zu dienen bestimmt sein soll. Benötigen Sie das Gutachten z. B. als Vorbereitung für einen Rechtsstreit, für eine Erbauseinandersetzung oder für das Finanzamt, ist das Verkehrswertgutachten im eigentlichen Sinne der richtige Weg. Wollen Sie nur eine kurze Kaufpreisfindung kommt auch ein Kurzgutachten in Frage.

Ein Verkehrswertgutachten hat folgenden Aufbau (siehe auch „Download Mustergutachten“):

  1. Allgemeine Angaben zum Auftrag
  2. Beschreibender Teil der Lage, des Grundstücks, der rechtlichen Situation und der baulichen Anlagen
  3. Flächenaufstellung
  4. Wertermittlung (Sachwertverfahren, Ertragswertverfahren, Vergleichswertverfahren)
  5. Ergebnis
  6. Anlagen, Literaturverzeichnis

Ein Kurzgutachten ist zwar günstiger als ein Verkehrswertgutachten, ist dafür aber auch nicht vor Gericht verwertbar und erfüllt nicht die Voraussetzungen des § 194 BauGB. Hier werden die Beschreibungen auf das wesentliche reduziert und die eigentliche Wertermittlung beschränkt sich auf das Zahlenwerk ohne die Hintergründe oder die Rechenschritte zu erläutern.

Weiter stimme ich mit Ihnen nach der Beauftragung mit Ihnen ab, welche Unterlagen Sie mir zur Verfügung stellen müssen und welche ich selbst beschaffen kann.

In einem zweiten Schritt vereinbaren wir einen Ortstermin. Dieser ist für mich als Sachverständigen vorgeschrieben. Nur so kann ich mir einen Eindruck vom Wertermittlungsobjekt machen. Das Objekt wird außen und innen begangen und der vorgefundene Zustand wird von mir aufgenommen. Mängel und Schäden werden nach Augenschein aufgenommen, d. h. es wird für die Untersuchung nicht in die Gebäudesubstanz eingegriffen, es werden keine Öffnungen vorgenommen usw. Außerdem erfolgt eine Fotodokumentation. In diesem Termin sollten Sie mir die für die Wertermittlung notwendigen Unterlagen vorlegen, d. h. in der Regel Flächenberechnungen, Baubeschreibungen, Grundrisse, Grundbuchauszug usw. Sind diese Unterlagen nicht vorhanden, kann ich sie in der Regel bei den zuständigen Ämtern anfordern oder kann z. B. ein eigenes (kostenpflichtiges) Flächenaufmaß vornehmen.

In einem dritten Schritt verfasse ich das Verkehrswertgutachten. Dafür werden die Unterlagen und die Erkenntnisse des Ortstermins ausgewertet. Das Gutachten kann je nach Objekt und Auftrag zwischen 20 und 150 Seiten umfassen. Sie erhalten das Gutachten in zweifacher, gebundener Ausfertigung.

Damit Sie einen einen „handfesten“ Überblick über den Ablauf der Verkehrswertermittlung durch mich haben, können Sie über nachfolgend einen Flyer für Ihre Unterlagen herunterladen:

Ablauf Verkehrswertermittlung herunterladen (PDF)

Mein Honorar bemisst sich nach dem Verkehrswert der Immobilie / des Rechtes etc. Vor Auftragsunterzeichnung händige ich Ihn selbstverständlich meine Honorartabelle aus.