• Immobilienbewertung bei Heirat und Scheidung

Es war einmal ein kleines aber feines Ackergrundstück… …und am achten Tage sprach der Richter: es wurde Bauland!

Immobilienbewertung bei Heirat und Scheidung – Zugewinnausgleich

Als Immobiliensachverständiger erstelle ich für Sie Wertgutachten über Ihr Haus oder Gewerbe, bewerte Ihre Wohnung oder ermittle den Wert Ihres Grundstücks. Die Immobilienwertermittlung kann sich dabei auf den Wert zum Zeitpunkt der Eheschließung oder auf den Zeitpunkt des Antrags auf Ehescheidung beziehen. Aufgrund des in Deutschland geltenden Regelfalls, des Zugewinnausgleichs, ist es für wichtig zu wissen, welche Rolle Ihr Immobilienvermögen im Zusammenhang mit Ihrer Ehe spielt und den Verkehrswert der Immobilie zu ermitteln.

Was bedeutet „Zugewinnausgleich“?

Wer sich scheiden lässt und vorher in einer Zugewinngemeinschaft gelebt hat, kann von seinem Ehegatten die Hälfte des während der Ehe erwirtschafteten Vermögens verlangen. Wer keinen notariellen Ehevertrag abgeschlossen hat, lebt automatisch in einer Zugewinngemeinschaft. Es wird aber nicht das gesamte Vermögen ausgeglichen, sondern nur der Vermögenszuwachs nach der Heirat.

In diesem Zusammenhang meinen Ehegatten häufig, auf das durch Schenkung oder Erbschaft erworbene Vermögen oder auch Vermögenswerte, die bereits bei der Eheschließung vorhanden waren, habe der andere Ehegatte keinen Anspruch; solches Vermögen bleibe bei Trennung und Ehescheidung unberücksichtigt. Diese Auffassung ist in dieser Konsequenz unzutreffend!

Richtig ist: Anfangsvermögen (= Vermögen, das ein Ehegatte am Tage der Eheschließung gehabt hat) sowie auch sog. privilegiertes Vermögen, also Vermögen, das ein Ehegatte während der Ehe durch Schenkung, Erbschaft oder Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge erworben hat, verbleibt beim Berechtigten. Gehört Ihnen als Ehegatte eine Immobilie, so ändert sich daran auch im Falle einer Scheidung nichts. Aber: das Anfangsvermögen sowie das privilegierte Vermögen werden von dem Endvermögen abgezogen, das bei Beendigung des Güterstandes vorhanden ist. Eine während der Ehe eingetretene Wertsteigerung des Anfangsvermögens/ privilegierten Vermögens ist über den Zugewinnausgleich auszugleichen.

Oder ganz einfach: hat sich Ihr bei Eheschließung vorhandenes Ackergrundstück während der Ehe zu Bauland entwickelt ist diese erhebliche Wertsteigerung auszugleichen. Ihr Ehepartner hat einen Anspruch auf die Hälfte der Wertsteigerung! Als Immobiliengutachter bzw. Sachverständiger der Immobilienbewertung kann ich für Sie den Verkehrswert der Immobilie ermitteln zum Zeitpunkt der Hochzeit sowie zum Zeitpunkt der Scheidung. Ein Gutachter für Haus und Grundstück verschafft mit einer Immobilienschätzung Sicherheit. Damit beide Ehepartner wissen, was sie vom anderen zu erwarten haben im Fall der Fälle. Das finden Sie unromantisch? Ja, da gebe ich Ihnen Recht! Das macht es aber nicht weniger wichtig!

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Email